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Der Genuss eines Augenblicks.
Wer „espressofilm – Kurzfilm einen Sommer lang“ besucht, bekommt keinen verwässerten Filterkaffee vorgesetzt, sondern allerfeinsten Espresso serviert. Was dem Espresso und dem Kurzfilm gemeinsam ist: Ihre Dimension ist der Augenblick. Ein paar wenige, aber intensive Schlucke reinen Genusses schätzt der Connaisseur am Espresso, ein paar wenige, aber intensive Minuten Kino schätzen Cineast/innen am Kurzfilm. Beides sind Erlebnisse, die den Sinnen schmeicheln, den Geist anregen und die Seele öffnen. Und beide entfalten ihre volle Kraft in ihrem Nachwirken. Weil Kurzfilme zum Weiterdenken und -reden inspirieren, sind die Filmabende bei espressofilm von Filmgesprächen begleitet.
Kein Automatenkaffee.
Das Programm von espressofilm gestaltet sich international, vielseitig und diskursiv, wobei besonderes Augenmerk auf österreichisches Filmschaffen gerichtet ist. Auf dem Spielplan stehen Wiederaufführungen von modernen Klassikern und Raritäten genauso wie Österreich- und Wien-Premieren, ambitionierte Erstlingswerke genauso wie Kurzfilme von etablierten Filmemacher/innen, unabhängig produzierte Kurzfilme genauso wie Hochschulfilme. Viele der Filme haben bereits eine bemerkenswerte Festivalkarriere hinter sich und die eine oder andere renommierte Auszeichnung vorzuweisen. Schwerpunktmäßig richtet espressofilm jedes Jahr den Fokus auf ein besonderes Thema.
Espresso in bester Gesellschaft.
Die Auswahl der Filme und Programmpartner/innen für das Programm von espressofilm versteht sich als ganz persönliche Empfehlung. Aus den Programmkooperationen haben sich über die Zusammenarbeit hinaus Freundschaften entwickelt, die noch auf weitere spannende Projekte hoffen lassen. So vielfältig sich eine Kooperation entwickeln kann, allen Programmpartner/innen ist eines gemeinsam: Sie teilen die Leidenschaft von espressofilm für den Kurzfilm – und lassen es sich selten nehmen, die auf Einladung von espressofilm gestalteten Gastprogramme auch persönlich zu präsentieren.
Ein Espresso kommt selten allein.
Während der Langfilm durch eine homogene Ganzheit fesselt, bannt ein Kurzfilmprogramm durch die Fülle seiner Einheiten. Eine besondere Herausforderung ist darum die Gestaltung von abendfüllenden Programmen, deren einzelne Filme aufeinander abgestimmt und in ihrer Reihenfolge sorgfältig komponiert sind. Die Kurzfilmprogramme sind verschiedenen Programmschienen zugeordnet, die jeweils eine/n Filmemacher/in, eine Filmschule oder ein Filmfestival präsentieren bzw. sich einem bestimmten Thema widmen. Jedes Filmprogramm wird eigens für espressofilm zusammengestellt und erlebt in dieser Form eine Leinwandpremiere. So ist jeder Filmabend auch für das Publikum einzigartig.
Ausgewogene Rezeptur.
In eigenen Personalen findet nicht nur das Kurzfilmschaffen etablierter Filmemacher/innen seinen Weg auf die große Leinwand – und damit auch äußerst sehenswerte Frühwerke –, sondern werden auch neue Talente vorgestellt, die noch nicht oder gerade erst mit Langfilmen debütierten.
filmemacher/innen
Durch die Zusammenarbeit mit Filmschulen aus der ganzen Welt gelingt es, spannende Arbeiten junger Filmemacher/innen, die international mit Sicherheit noch von sich hören lassen werden, in Wien zu zeigen.
filmschulen
Tradition haben bei espressofilm mittlerweile die kurzweiligen Filmabende, an denen internationale Festivals, die dem Kurzfilm einen prominenten Platz in ihrem Programm einräumen, ein Gastspiel in Wien geben – sei es durch phantasievolle Retrospektiven oder eine Auswahl der aktuell preisgekrönten Filme.
festivals
Sorgfältig komponierte Specials runden schließlich das Programm ab. Sie führen Kurzfilme unterschiedlicher Herkunft und Genres zusammen, die vielfältige Aspekte eines übergeordneten Themas beleuchten. Diese Themenabende sind vorwiegend für das Kino untypischen Formaten vorbehalten, sei es, dass Videoarbeiten aus dem Kontext der Studierendenproteste, Found-Footage-Arbeiten aus Super-8- und Hi8-Material oder für die Verbreitung im Internet konzipierte Musikvideos die Kinoleinwand erobern.
specials
