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lovely andrea Hito Steyerl, A/D/JAP 2007, 29:30 min, OmeU „Hito Steyerl begibt sich in ihrem autobiografischen Video ,Lovely Andrea‘ auf die Suche nach erotischen Fotografien, für die sie vor Jahren als junge Studentin in Tokyo Modell stand. Sie nimmt die Zuseher/innen dabei mit auf eine Reise durch die fremdartige Welt der japanischen Bondage-(Sub)kultur.“ (Stadtkino Wien) „Um elegant-obszönes Festmachen durch Verknüpfung geht es in Hito Steyerls fröhlichen Bild-Übersetzungen (...). Citizen Kanesche Detektivik kreuzt Bild-Kaskaden der Klugeschen Art, dazu Fetzen von Superheld/innen-Cartoons, Depeche Mode, X-Ray Spex, Girls mit Nadel und Faden im Videoclip-Sweatshop. Einst galt Bilder-Zensur verschnürten Models, heute trifft sie den ,Spider-Man‘-Teaser mit dem zwischen den Twin Towers gespannten Netz; manche Fesselungen sind Kriegsverbrechen, andere nehmen den Platz der Kunst ein. Und die Dolmetscherin, selbst Bondage-Model, Studentin (des Web Design!) und eben Übersetzerin, nimmt als Alter Ego den Platz der Filmemacherin ein.“ (Drehli Robnik) Mitwirkende: Asagi Ageha | Drehbuch, Kamera und Produktion: Hito Steyerl | Kamera: Sylvia Schedelbauer | Schnitt: Stefan Landorf | Produktion: Rike Frank |
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november Hito Steyerl, A/D 2004, 25 min, OmeU „In den 80er Jahren drehte Hito Steyerl auf Super-8-Material einen feministischen Martial-Arts-Film. Ihre beste Freundin Andrea Wolf spielte darin die Hauptrolle einer kämpferischen Frau in Lederkluft und mit Motorrrad. Das Engagement, das damals in der Formensprache des Exploitationkinos zum Ausdruck kam, wurde bei Andrea Wolf später ganz zur politischen Praxis: Sie ging als Kämpferin auf Seiten der PKK in die kurdischen Gebiete zwischen der Türkei und Nordirak, wo sie 1998 getötet wurde. (...) Die Erinnerung an die Freundin und die Zeugnisse ihres Lebens provozieren die Filmemacherin zu einer grundsätzlichen Reflexion: Sie begreift, wie im globalen Diskurs die faktischen und fiktionalen Zusammenhänge ineinander übergehen. Das Bild der Freundin als revolutionäres Pin-Up ist anschlussfähig an asiatisches Genrekino und private Videodokumente gleichermaßen.“ (Bert Rebhandl) Drehbuch, Schnitt und Produktion: Hito Steyerl | Kamera: Stefan Landorf |
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